Samstag, 20. Juli 2019
Notruf: 112


Xanten

Drohnen-Unterstützung beim Jubiläumsumzug/Bundesfest vom 14.-16.09.2018 in Xanten

 

Bild 1Anlass für diese Großveranstaltung war das 625-jährige Bestehen der St. Victor-Schützenbruderschaft Xanten. Das Bundesfest ist der Höhepunkt dieses seltenen Jubiläums. Der Jubiläumsfestzug zog sich am Sonntag, 16. September 2018 ab 11:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr nach der HL. Messe auf dem Großen Markt durch die Innenstadt bis zum Festzelt an der Siegfriedstraße.

 

 

 

Einsatzauftrag:

Bild 2
Anforderung durch die Wehrführung der FW-Xanten, Drohnen-Unterstützung beim Jubiläumsumzug am 16.09.2018 (bis zu 15.000 Teilnehmer), Ordnung des Einsatzraumes, Überwachung von Menschenbewegung und Busverkehr (Polizei), Kontrolle von Absperrmaßnahmen aus der Luft, Bereitstellung von Life Streams in die Koordinierungsgruppe (Opta-EL), Kommunikation mit den Ordnungsbehörden.

 

 

 

 

Einsatzmittel:

Bild 3

Fahrzeug GW IuK, 2 EK,Bild4

Multicopter System, LTE-Box

 

 

 

 

 

Einsatzort:

Bild5                                Stadtgebiet Xanten Bild6

 

Digitalfunk-Unterweisung für Rettungshundestaffel Wesel u. Umgebung e.V. (http://www.rhs-wesel.eu)

 

12 Mitglieder der Rettungshundestaffel Wesel nahmen an der Unterweisung im Bereich Digitalfunk teil. Die Teilnehmer wurden von den Kameraden Friedhelm van de Sand und Heinz-Werner Rittmann unterrichtet.

 

Der Umgang mit den digitalen Handsprech- und Fahrzeugfunkgeräten stand im Mittelpunkt der Unterweisung. Ein Thema war auch das Digitalfunk Fleetmapping, sowie das Funkkonzept des Kreises Wesel, das Einstellen von neuen Sprechgruppen und das „Anmelden“ bei der Kreisleitstelle Wesel.

Ein Lehrgang „Sprechfunk“ wurde den 12 Teilnehmern angeboten, aber einen konkreten Termin wurde noch nicht vereinbart.

IuK-Drohnen bei der LdF-Tagung in Wesel


Gerne hatte die neue IuK-Fachgruppe "Infomationsgewinnung" die Einladung der Verwaltung zur LdF-Tagung (Leiter der Feuerwehren im Kreis Wesel) angenommen. 

 

Mit einer kurzen Präsentation und Flugvorführung hatte die Drohnen-Gruppe den Leitern der Feuerwehr die Technik und die taktischen Einsatzmöglichkeiten Ihrer Multicopter (Drohnen) vorgestellt. Wir sind erfreulicher Weise bei den Teilnehmern auf großes Interesse gestoßen. Leider war unser Beitrag zeitlich begrenzt weshalb wir offene Fragen in den Seminarpausen beantwortet hatten. Auch unser neuer Leiter des FD32 zeigte sich beeindruckt. Wir hatten mit einer solchen positiven Resonanz nicht gerechnet.

Unsere Piloten befinden sich zwar noch in der Trainingsphase, aber praktische Einsatzerfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Jetzt gilt es abzuwarten, was sich aus den zahlreichen Gesprächen und Anregungen entwickelt.

 

Ein Umzug hinterlässt immer seine Spuren. So auch nach dem Auszug der KLW aus den Räumlichkeiten der Feuerwehr-Stadtmitte. Das Mobiliar und die gesamte Kommunikations-technik musste zeitgerecht demontiert und abtransportiert werden.

umzug1Es stellte sich die Frage, welcher Anschluss im Rack gehört zu welcher Dachantenne?

Um unseren Kameraden der Feuerwehr zu helfen, rückte am 29.12.2017 die IuK-Messtechnik an. Während der Innendienst jeden Anschluß messtechnisch überprüfte, kontrollierte der Außendienst jeden Anschluß von der Drehleiter aus. Kommuniziert wurde über das Dachfenster und DMO.

umzug2

Nach ca. drei Stunden waren die betroffenen Antennen und Anschlüsse klar definiert und beschriftet. Zeit für einen Kaffee und ein kurzes Abschlussgespräch mit dem Wachdienstleiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereitstellung von Kommunikationsinfrastruktur

für die Flüchtlingsunterkunft Wesel an der Trappstrasse

 

 

Eigentlich war für die IuK-Gruppe, Mitte September 2015, eine Einsatzübung mit realem Hintergrund geplant.

Aber die aktuelle Politik hat uns eingeholt. Die geplante Übung wurde vom Kreis Wesel gestrichen und durch einen Realeinsatz ersetzt.

Aufgrund der sprunghaft gestiegenen Flüchtlingszahlen, hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Kreisverwaltung Wesel gebeten, Unterkünfte für ankommende Flüchtlinge bereit zu stellen.

 

 

Ca. 100 ehrenamtliche Kräfte des DRK, MHD, THW, JUH, KVK (Kreisverbindungskommando der Bundeswehr) und hauptamtliche Helfer sind seit Ende KW 37 im Dauereinsatz. Aufgrund der akuten Flüchtlingssituation wurde im und am ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fa. TRAPP, eiligst eine Aufnahmekapazität für 300 Flüchtlinge inkl. Küchen-, Sanitär- und medizinischem Bereich eingerichtet. Die Medien und Tagespresse berichteten - siehe auch:

 

https://www.kreis-wesel.de/de/presse/weitere-80-fluechtlinge-haben-die-unterkunft-an-der-trappstrasse-erreicht/

 

Die IuK-Gruppe hatte von der Kreisverwaltung Wesel den Auftrag erhalten, Kommunikations-infrastruktur einzurichten, zu betreiben und warten. In unzähligen Arbeitsstunden haben Führungskräfte und Helfer der IuK für Telefon, Fax und Internetanschlüsse gesorgt und sind noch immer vor Ort präsent.

 

Es war ein organisatorischer Gewaltakt, über die Beschaffung von ausreichend Hardware und Materialien bis hin zur zeitnahen Organisation von DSL-Anschlüssen der Telekom. In der KW 38 wurden diverse kabelgebundene und kabellose Kommunikationsverbindungen in der Liegenschaft installiert. Unser ELW 1.1 ist vor Ort. PC´s, Netzwerke, VPN-Tunnel und zahlreiche WLAN-Router wurden in Betrieb genommen.

Doch die Dynamik dieses Einsatzes führte dazu, dass wir uns nicht nur um die Kommunikationstechnik konzentriert haben. Überall, wo eine helfende Hand gebraucht wurde, war die IuK-Mannschaft mit Rat und Tat parat (Registratur, EL etc.) – und es gab vielschichtige Aufgaben.

 

Wie lange unser „Kommunikationseinsatz“ noch dauern wird, ist sicherlich von der Ankunft und Anzahl neuer Flüchtlinge abhängig. Ein kräftezehrender Einsatz mit wenig Schlaf– aber lehrreicher als jedes Planspiel.

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