Samstag, 20. Juli 2019
Notruf: 112

Kenntnisnachweis gemäß § 21a Abs. 4  Luftverkehrsordnung (LuftVO) zum Steuern von unbemannten Fluggeräten (ULfz). 

was hier etwas sperrig klingt, ist die offizielle Bezeichnung für den so genannten „Drohnenführerschein“.

Drohnen Verordnung

 

Mit der am 07. April 2017 in Kraft getretenen „Verordnung zur Regelung des Betriebes von unbemannten Fluggeräten“ hat das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Vorgaben für *unbemannte Luftfahrzeuge (ULfz) mit Wirkung zum 01. Oktober 2017 verschärft und vereinheitlicht.

 

Abbildung Quelle: BVMI

 

Die novellierte Luftverkehrsordnung (LuftVO) fordert von den Steuerern (Piloten), unbemannt er Luftfahrzeuge (ULfz wie Drohnen, Flugmodelle), mit einer Startmasse über 2 kg grundsätzlich diesen Kenntnisnachweis. Auf die Ausnahmen gehen wir an dieser Stelle nicht näher ein. Diese können im Netz ausreichend recherchiert werden.

Eine Europäische Lösung wird die nationalen Regelungen ablösen

Kaum haben wir uns mit der LuftVO angefreundet, hat die Europäische Kommission für unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) weitreichende Regulierungen vorgenommen und am 11. Juni 2019 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Ab dem 01.07.2020 gilt die Durchführungsverordnung 2019/947 für den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge und die delegierte Verordnung 2019/945 über technische Anforderungen an unbemannte Luftfahrzeugsysteme. Mit Übergangsfristen werden diese neuen Vorschriften die nationalen Regeln ersetzen. Ziel ist: die Betriebsbedingungen in allen EU-Staaten zu harmonisieren. Auch ein praktischer Prüfungsteil (skill test) ist in der Planung. Künftig wird die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA in Köln) für solche Fragen zuständig sein. Gegenwärtig ist hier sehr viel in Bewegung.

Sonderrechte für BOS

Gemäß § 21a Abs. 2 LuftVO sind BOS in Deutschland von dieser Kenntnisnachweispflicht ausgenommen. Wir gehen davon aus, dass es auch so bleiben wird. Das ist für uns jedoch kein Freifahrtschein. I.d.R. unterstützen wir Ordnungsbehörden oder leisten Amtshilfe. Unsere Einsatzpraxis hat gezeigt, dass wir eine besondere Verpflichtung zur Einhaltung der Luftfahrt- und Sicherheitsregeln sowie eine erhöhte Sorgfaltspflicht haben (vergleichbar mit den Sonderrechten gemäss §35, 38 StVO).

Für die Einheit IuK-Technik Kreis Wesel gilt SAFETY FIRST

Bild 1Als Teilnehmer am Luftfahrtverkehr, sind wir uns der Verantwortung bewusst, wenn wir unsere Drohnen aufsteigen lassen. Daher hat sich die IuK-Führung in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Wesel entschlossen „offizielle Steuerer/Piloten“ ausbilden zu lassen.

Die ersten Kameraden haben erfolgreich ein umfang-reiches Training für Copter-Piloten, mit Schwerpunkt BOS absolviert und den „LBA-Drohnenführerschein“ erworben. Die Ausbildung und Prüfung wurde durch eine anerkannte Stelle des Luftfahrtbundesamtes (LBA) bei uns im Hause durchgeführt. Weitere Schulungsmaßnahmen für die Drohnen-Gruppe sind in der Planung.

 

Ein Überblick unserer LBA konformen Drohnenausbildung

 

Etwa drei Wochen vor dem Start, erhielten die Teilnehmer von ihrem Fluglehrer umfangreiches Lehrmaterial und Aufgaben zum Einlesen und Selbststudium. Es folgten:

Ein Wochenende Theorie: Bild 2.jpg

  • Luftraumstruktur, Flugzonen, ICAO-Karten
  • Luftfahrtgesetze, Drohnen Recht
  • Drohnentechnik und Betriebssicherheit
  • Wetterkunde
  • Navigation und Sensorik dieser Fluggeräte
  • Technische Sicherheit, Akkumanagement
  • Sicheres Fliegen, Notfallmanagement
  • Schutz der Privatsphäre
  • Flugdokumentation

 

 

Ein Wochenende Praxis & Kenntnisprüfung:

  • Review des theoretischen Teils    Bild 3
  • Flugpraxis, Betriebssicherheit, Notfallmanagement
  • Sicheres Fliegen, Flugmodi
  • Naturschutz und Persönlichkeitsrechte
  • Einweisung in unser neues Drohnensystem
  • Fernsteuerung, ground station
  • Technik und Sicherheit
  • LBA-Kenntnisprüfung

Damit erfüllen die Piloten der IuK schon jetzt freiwillig und nachweislich die LBA-Anforderungen und Sicherheitsstandards. Davon profitieren nicht nur unsere Piloten sondern auch die Bürgern im Kreis Wesel. Eine gute Basis für kommenden Einsätze und die Europäischen Vorschriften.

 

 

*unbemannten Luftfahrzeuge (ULfz) - wird im deutschsprachigen Raum voraussichtlich die offizielle Bezeichnung für Drohnen (UAS) werden?

Am Montag Abend, dem 12.11.2018 fand bei der IuK - Gruppe Kreis Wesel  die jährliche Fortbildung (Fahrerbelehrung, Blaulicht-Unterweisung) für Kraftfahrer von Einsatzfahrzeugen mit Sondersignalanlage im Kreishaus Wesel statt.

Die anwesenden Helferinnen und Helfer in die §35 und §38 der Straßenverkehrsordnung. Diese regeln die Sonder- und Wegerechte zum Führen eines Einsatzfahrzeuges zum Einssatzort bzw. eines Privat-PKW auf dem Weg zur Unterkunft.
 
Jeder Helfer in der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), der ein Fahrzeug bewegt, ist verpflichtet einmal im Jahr an dieser Fortbildung teilzunehmen. So waren auch einige Helfer der Rettungshundestaffel Wesel u Umgebung e.V. und einige Mitarbeiter des Fachbereich 32 (Gefahrenabwehr und Ordnungsangelegenheiten) an diesem Abend vertreten. 

Wir bedanken uns für die Unterstützung dieser Ausbildungsveranstaltung bei der KPB Wesel.

 

Erster Lehrgang IuK Fachkraft wurde erfolgreich beendet.

 

Für Feuerwehrangehörige die überörtliche Funktionen als Betriebspersonal im Einsatzleitwagen 2 wahrnehmen sollen.

 Wurde über 21 Stunden (viermal Mittwoch und zweimal Samstag) ein Lehrgang „IuK – Fachkraft“ angeboten.

Voraussetzungen an die Teilnehmer mindestens Truppmann / Sprechfunker.

Den Teilnehmer wurden folgende Inhalte vermittelt:

  • Einführung in die FwDV 100 und Führungsstufen
  • Aufgaben und organisatorische Einbindung der Fernmeldegruppe in die Führungsorganisation
  • Funkdisziplin
  • Kommunikationsmittel/Übertragungswege
  • Fernmeldeskizzen
  • Draht (Anschluss an fremde Netze, Aufbau eines eigenen Netz)
  • Funk (Fleatmapping NRW, Repeater und Gateway)
  • ELW 2 (selbstständige Inbetriebnahme des ELW2)
  • Leitstelle (Einführung in die Infrastruktur der Leitstelle)
  • Umgang der Leitstellensoftware „Cobra 4“ (Sonderlagen)
  • ELW 1 (selbstständige Inbetriebnahme des ELW1)
  • Nachrichtenvordruck
  • Dokumentation
  • Abarbeiten von Störungen
  • Lagedarstellung

Alle Teilnehmer hatte die Abschlussprüfung mit Bravur bestanden.

Ein nächster Lehrgang ist im Herbst dieses Jahres geplant.

Anmeldungen werden über die Kreisbrandmeister entgegengenommen.

Modul: Aufgaben des GF-IuK als Führungskraft Teil 3  30.05.2015:

heute Morgen starteten wir um 8:45 Uhr, in den Räumen des Krisenstabes. Am Vormittag ging es noch einmal um die Themen: Führungsorganisation, Führungsvorgang, Führungsmittel und die Aufgaben des GF-IuK als sozialer Ansprechpartner.

 

 

Nach einem Imbiss aus dem Gaskocher  in unserer Unterkunft, stand ab 13:00 Uhr Praxis im Lehrplan:

- das Heranführung von TK-Verbindungen

- der Umgang mit dem Bürger als Anschlussgeber.

 

 

 

Stellt sich heraus, dass in einem  Einsatz ein Fremdanschluss notwendig wird, wissen wir selten welche TK-Voraussetzungen wir beim Anschlussgeber vorfinden. Daher setzten wir uns intensiv mit den verschiedenen Optionen der Telefon- und Datenverbindung auseinander u.a., mit analoger/digitaler Telefonie/ Fax, Mobilfunknetze (GSM, LTE, UMTS), W-LAN, DECT, ISDN, DSL und VOIP.

 

Im Praxisteil lernten wir, die verschiedenen Anschlussoptionen und Funktionen kennen. Was muss ich als „Fernmelder“ beim Anschluss an Fremdnetzen beachten und wissen:

  • nutze ich drahtgebundene oder drahtlose Fernmeldetechnik?
  • habe ich Zugriff auf einen PC-Anschluss oder W-LAN?
  • wie funktioniert ein Router, wie wird er programmiert?
  • wie adaptiere ich meine Telefon- oder Datenleitung an einen Fremdanschluss (TAE, 2 oder 4 Draht Technik, NTBA, S0-bus, RJ-45 bzw. CAT Anschluss)?
  • wie und mit welchen Führungsmitteln (Bürokommunikation/S6) versorge ich eine Befehlsstelle (z.B. eine EL) oder andere Bedarfsträger schnell und effizient?

 

 

Die heutige Ausbildungsveranstaltung endete um 17:00 Uhr.

Besonders belastende Einsatzlagen(4 UE)_18.05.2015:

für den heutigen Ausbildungsabend, konnten wir als Gastreferent Hans Hansen gewinnen. Hans Hansen war viele Jahre als Mitarbeiter im Erkennungsdienst für die Kreispolizei Wesel und als Dozent z.B. für das AKNZ tätig.

Er referierte über das Thema: besonders belastende Einsatzstellen und Einsatzgeschehen. Welche Verantwortung habe ich als Führungskraft, gegenüber bei solchen nachhaltigen Szenarien?

Wir erhielten einen sehr detaillierten und bildreichen Eindruck von der Arbeit im Erkennungsdienst bei der Spuren- und Unfallsicherung.

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