Dienstag, 10. Dezember 2019
Notruf: 112

Besuch aus Bayern

Einheit: IuK Technik Kreis Wesel

FG: Informationsbeschaffung

 

Besuch aus Bayern – Anwenderschulung durch die Firma CADMIC am 08.11.2019

Am 27.09.2019 hatten wir vom der Kreisverwaltung Wesel unser professionelles Drohnen- und Videosystem übernommen. Wir hatten die letzten Wochen als Trainingsphase genutzt, um uns mit dem umfangreichen Equipment vertraut zu machen. Anlaufschwierigkeiten, Fragen und Verbesserungsvorschläge hatten wir notiert.

1Gemeinsam mit unserer Partnerfirma CADMIC, wurden alle Anpassungen und unsere Wünsche umgesetzt. Peter Reiner (Geschäftsleitung) und Wolfgang Mahringer (Entwicklung)  hatten ein offenes Ohr für unsere Anregungen. Es erwies sich als Vorteil, dass wir uns für ein modular konzipiertes Drohnensystem entschieden haben. Es wächst mit und die Technik kann an geänderte Anforderungen angepasst werden.

Die Hauptaufgabe unserer Erkundungsdrohnen, ist die schnelle und großflächige Erkundung von Schadensgebieten oder Einsatzstellen aus der Luft. Die Drohnensysteme unterstützen uns bei der  Beschaffung und Bereitstellung von Informationen/Bildmaterial2 für den Krisenstab (KS) und der Operativ-taktische Einsatzleitung  (OPTA-EL) des Kreises Wesel. Die gewonnenen Informationen fließen in die Lagebeurteilung und Wirkungskontrolle von Maßnahmen ein.

Das Gesamtsystem ist komplex. Daher bekamen wir von Peter Reiner eine Anwenderschulung. Unser Schwerpunkt lag dabei auf der Kameratechnik und dem Videoübertragungssystem. Dabei ging es uns nicht nur um die Handhabung der HD- und Wärmebildkamera (WBK). Vielmehr um die Bildaufzeichnung und die unabhängige und stabile Videoübertragung für den Krisenstab bzw. OPTA-EL.

Über unsere Groundstation ermöglicht ein abgesichertes WLAN die Einbindung von max. vier Clients. In der Praxis bedeutet das, der EL vor Ort hat die Möglichkeit, die Bilder der Drohnenkamera quasi in Echtzeit (Latenz ca. 2-3s) auf seinem Tablet, Pad oder Laptop zu empfangen.

3Der Lehrer/Schüler Modus erlaubt bei Bedarf, dass sich der Pilot nur auf das Fluggerät konzentrieren kann. Der Co-Pilot kommuniziert mit dem EL vor Ort, gibt dessen Anweisungen an den Piloten weiter und bedient das Kamerasystem (Cam Pilot).

Des Weiteren überwacht er die Flugmanöver und den Luftraum (Spotter). Die SERA (Single European Rules of the Air) konforme Beleuchtung und ein Suchscheinwerfer machen unser Fluggerät zusätzlich nachtflugtauglich. Den ersten Nachtflug haben wir erfolgreich absolviert.

 

 

Unsere nächsten Schritte:

  • Systemtraining und Flugpraxis ausbauen
  • Erstellung eines kreiseigenen Ausbildungs- und Einsatzkonzeptes
  • Ausbildung weitere Bediener/Piloten
  • Integration des Systems in ein geeignetes Fahrzeug (GW-Drohne)
  • Datenübertragung in den Krisenstab bzw. Kreisleitstelle Wesel (KLW)

 

 

HINWEIS: Das erstellte Bildmaterial ist Eigentum der IuK-Kreis Wesel und wird dem Auftraggeber nur für den jeweiligen Einsatzzweck zur Verfügung gestellt. Eine Weiterverwendung, oder eine Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung (social media) ist ohne schriftliche Erlaubnis der IuK-Kreis Wesel nicht gestattet.

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KLW aus den Räumlichkeiten der Feuerwehr-Stadtmitte

Ein Umzug hinterlässt immer seine Spuren. So auch nach dem Auszug der KLW aus den Räumlichkeiten der Feuerwehr-Stadtmitte. Das Mobiliar und die gesamte Kommunikations-technik musste zeitgerecht demontiert und abtransportiert werden.

12Es stellte sich die Frage, welcher Anschluss im Rack gehört zu welcher Dachantenne?

Um unseren Kameraden der Feuerwehr zu helfen, rückte am 29.12.2017 die IuK-Messtechnik an. Während der Innendienst jeden Anschluß messtechnisch überprüfte, kontrollierte der Außendienst jeden Anschluß von der 3Drehleiter aus. Kommuniziert wurde über das Dachfenster und DMO.

Nach ca. drei Stunden waren die betroffenen Antennen und Anschlüsse klar definiert und beschriftet. Zeit für einen Kaffee und ein kurzes Abschlussgespräch mit dem Wachdienstleiter.

Nächstes Mal gerne wieder.

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Besuch vom THW-Ortsverband Moers

Besuch vom THW-Ortsverband Moers in der IuK-Unterkunft

 

1Auf Einladung von Friedhelm v. d. Sand erhielten wir am 19.03.2015 Besuch vom THW-Ortsverband Moers.

Im Rahmen der „offen Ausbildung“ machten sich 15 interessierte THW-Kameradinnen/en auf den Weg nach Wesel in die Rudolf-Diesel-Strasse 90.

Gegen 20:00 Uhr wurde es gemütlich in unserem U-Raum.

Das THW-Moers wollte sich vor Ort über die Aufgaben der IuK-Technik Kreis Wesel in der Gefahrenabwehr (Katastrophenschutz) informieren. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung, stellten die einzelnen IuK-Fachgruppen, ELW 1.1, GW-Funk und die mobile Pressstelle (MPS) ihre Fahrzeuge, Material und Aufgaben vor.

2Unsere Gäste informierten sich ausgiebig über die IuK-Dienstleistungen für den Krisenstab Kreis Wesel, der OPTA-EL sowie über unsere technischen Möglichkeiten im Bereich der drahtgebundenen und drahtlosen Kommunikation.

THW und IuK arbeiten ehrenamtlich und haben unterschiedliche Aufgaben. Wir haben jedoch die gleiche Zielsetzung nämlich, die Unterstützung und Hilfeleistung im Bedarfsfall bzw. Notlage.

Für alle Beteiligten war es ein gelungener Abend. O-Ton THW „jetzt wissen wir wer ihr seid und was ihr macht“ – eine Wiederholung ist allseits erwünscht.

Es ergaben sich viele Anregungen für weitere gemeinsame Aktionen (Übungen, Ausbildungen, Vorträge). Es war das erste Treffen dieser Art und wir sind sicher, nicht das Letzte. Jeder profitiert von solchen Aktivitäten. Ein solcher Erfahrungsaustausch fördert nicht nur die Kameradschaft sondern auch den Respekt und das Verständnis füreinander.4

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